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Sam 10 SE Offset, Versatz, Latenz


xyzett
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Nabend allerseits,

es geht um die Offset-Einstellung in Samplitude 10Se.

Ich habe ein Alesis IO2 USB-Interface und ASIO4ALL v2.

Ich nehme eine Gitarren-Spur auf, spiele sie ab und nehme dabei eine neue Gitarren-Spur auf. Vergleiche ich die Aufnahmen, stelle ich einen riesigen Zeitversatz fest. Das kann ja viele Ursachen haben (so schlecht spiele ich aber nicht).

Das doofe ist, dass sich die Versatzzeit der Aufnahmen, nach jedem PC-Neustart oder einfachen Samplitude-Projektwechseln, ändert.

Ich ändere das Samplitude Offset ständig von -2000 bis +60. Mittlerweile checke ich die Synchronität vor jedem Aufnahmetag.

Mein System:

PC Microstar SYS 5133.01 (DE)

Pentium ® 4

2.8 Ghz

Service Pack 3

1500 MB RAM

Win XP Home

Interne Onboard Soundkarte: C Media AC 97 (ungenutzt)

Interne Onboard Soundkarte: Terratec EWS 88 D (zum abspielen von Musik)

USB Soundkarte: Alesis IO2 (2-Kanal) für Aufnahmen und mehrspurprojekte)

Grafikkarte: radeon 9200 se

ASIO4ALL hab ich mal deinstalliert und Samplitude nur mit dem Alesis IO2 getestet:

Samplitude ->Neues Projekt (44100, 4-Spur)

Audiosetup:

Treibersystem Asio IO2 (Buffersize 562 / Nr 11) 24bit, Out 6312 (143ms) In 526 (12ms)

Vip Puffer 2048 Out Latency 4x 2048 (186ms)

Aufnahme Offset: 0

Rec Spur1: Mono In: Micro nimmt 4 Akustische Klicks auf (Fingerschnippsen)

Danach wird Spur 1 abgespielt und Spur 2 (Mono In) nimmt ein Micro auf, welches direkt vor dem Lautsprecher steht. Achtung Rückkopplungsgefahr! Micro stummschalten (IO2 von Direct auf USB stellen)

Vergleiche Aufnahmen Spur 1+2:

Spur 2 Versatz: 136 Samples ;)

Geändert: Aufnahme Offset: 136

Danach waren die Aufnahmen Perfekt, auch mit anderen Projekten und „Samplitude-neu-öffnen“ getestet. :(

Aber nach einem PC Neustart ergab die gleiche Aufnahme-Prozedur mit 136 Offset einen Versatz von 30 Samples!!! :o So machen Aufnahmen keinen Spass! :ph34r:

Liegt das an Samplitude?

Bitte um Rat

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Noch merkwürdiger:

Ich habe in einem 5 Spur Projekt einen E-Bass aufgenommen, klingt gut und alle spuren sind festgesetzt (Schlüssel). Aufeinmal, aus heiterem Himmel klingt der Bass zu früh.

Ich setze die VIP Puffer auf minimum 526 und wieder zurück nach 2048 und der Bass klingt wieder in time, optisch bleibt alles gleich, aber akustisch nicht. Manchmal klingts manchmal nicht.

So kann ich nicht arbeiten, das nervt.

Sonst ist mein PC recht stabil und schnell...

Übrigens, wenn ich nach der eingabe: 2048 wieder in die Puffereinstellungen schaue steht da: 2104

Aus 4096 macht er 4208 und 526 bleibt.

Aufnahmefehler meldet Sam auch ab und an, wen wundert's.

???

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Wenn du eh schon eine EWS88 D verbaut hast, würde ich auf die AlesisUSB und ASIO4All verzichten.

Beim großen T könntest du dir statt dessen einen BEHRINGER ADA8000 PRO-8 DIGITAL für 185 Euronen

besorgen und hättest damit ein preiswertes 8 Kanal-ADAT zur Verfügung.

Unter XP betreibst du die 88D dann mit

http://www.musonik.com/downloads/TerraTec_...anel_V5.54c.zip

Das sollte die Situation bessern.

Werner

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Hi Werner,

Das "BEHRINGER ADA8000 PRO-8 DIGITAL"

steht schon länger auf meiner liste, aber das Alesis usb interface habe ich gekauft, da es kompatibel zu unserem Familien-Notebook ist (USB!).

Die alte Terratec gefällt mir immer weniger:

Wenn ich bei Sam mit MME / 16 bit aufnehme kommen Versatz-zeiten / Samples von 2000 und mehr...

Ich weiss nicht wo das Problem liegt, Versatzzeiten hatte ich immer schon und ich zweifele daran, dass ein neu-aufgesetztes system besser funktioniert.

Neuer PC, Neue Hardware, Neue Software??? Neuer Musiker zum einspielen???? Nee,... der trägt keine Schuld!

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Wenn meine EWS 88 D auch im ASIO-Betrieb Latenz-Probleme hat, wird mir das "BEHRINGER ADA8000 PRO-8 DIGITAL" bestimmt auch nicht helfen.

Jeder Sequenzer-Neustart bringt neue Latenz-Zeiten mit sich (Samplitude/ Audacity, ...)

Habe das Alesis I/O an einem Notebook (Win XP) mit gleichem SAM 10 SE getestet.. gleiche symptome...

Hab e auch ein altes Backup auf meinen PC gespielt

Brauche dringend neue Hardware oder Software, wenn ich nur wüsste woran es liegt.

Ich suche eine Soundkarte, die ohne grosse Latenzzeiten arbeitet.

Mir reicht Hardware-Monitoring, 44100Khz, 24Bit, Stereo

Für den "BEHRINGER ADA8000 PRO-8 DIGITAL" fehlt mir auch der Analoge Audio out sonst höre ich nichts über mein analoges Mischpult.

Bitte um Hilfe

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Hi,

Wenn Du Asio4All benutzt läuft im Hintergrund immer noch das Windows Treibermodell, da Asio4All darauf aufsetzt. (Kette: Host-ASIO-WDM/MME-Soundkarte) Damit nimmst Du die Probleme mit. Werner hat Dir soweit ich es verstanden habe, den Betrieb mit dem nativen ASIO Treiber empfohlen. Da liegt der entscheidende Unterschied.

Ein anderes Thema könnte sein, dass Du eventuell Offsets zwischen Aufnhame- und Wiedergabe device einstellst. Im Default-recording mode ist das normalerweise nicht notwendig.

Grüße,

Sebastian

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  • 4 weeks later...

Hmm...

Hab erstmal mein Win XP mit Original -CD ganz frisch aufgespielt, nur Treiber und Internet um Sam 10 SE zu aktivieren.

Alesis IO 2 + Terratec Ews 88d getestet.

Mein Resultat:

Wieder ständige Latenzwechsel nach Programmstart :P

Also wenn ich auf einem neu aufgespielten Win XP unabhängig und nacheinander 2 Soundkarten und 2 Sequenzer (Sam 10 SE + Cubase LE 4) auf Latenzzeiten teste und ständige wechsel der Zeiten (+/-35 Samples) nach Programmstarts bekomme und das gleiche Problem zudem auf einem anderen Labtop mit der selben Software feststelle, kann ich doch mal meine eigene Unwissenheit hinten an stellen.

Was nun???

Ich kann Sam starten, die Latenzen testen, auf einen Wert festsetzen und die bleiben für alle Aufnahmen stabil, bis ich Sam schliesse und neu öffne. Dann wieder testen und aufnehmen, usw...

Oder Lotto spielen bis ich die 1000 Euro locker hab für die Pro versionen und mir die Latenz-Check-Arbeit sparen kann...

Bitte um feedback!

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Asio4all nutze ich nicht mehr.

Habe folgendes nacheinander getestet:

1) PC Microstar SYS 5133.01 (DE)

Pentium ® 4

2.8 Ghz, 1500 MB RAM

Win XP Home Service Pack 3

2) Medion Notebook

Win XP Home Service Pack 3

Soundkarte:

1) USB Soundkarte: Alesis IO2

2) Interne Onboard Soundkarte: Terratec EWS 88 D

Sequenzer:

1) Samplitude 10 Se

2) Samplitude Music Studio 16 Demo Version

3) Cubase LE4

Resultat:

Alle Konstellationen dieser Programme hatten das gleiche Problem:

Der Versatz zwischen Wiedergabe und Audio-Aufnahme im ASIO-Betrieb hatte ständige Änderungen der Latenzzeiten zufolge.

Fazit:

Ich bitte um Aufklärung!

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Hi,

Du willst beide Treiber nutzen? Halte ich für sehr problematisch! Würde ich nicht versuchen., das riecht nach vorprogrammierten Chaos. Welche Karte ist dann bei Dir als Standard eingestellt?

Ändern sich die Werte für die Terratec wenn Du das Alesis anschließst?

<Übrigens, wenn ich nach der eingabe: 2048 wieder in die Puffereinstellungen schaue steht da: 2104

Aus 4096 macht er 4208 und 526 bleibt.>

Das ist wahrscheinlich o.k so, wenn man den Treiber des Alesis in ms einstellt! Der Pufferwert ändert sich nach dann noch mal nach dem ersten Playback.

<Der Versatz zwischen Wiedergabe und Audio-Aufnahme im ASIO-Betrieb hatte ständige Änderungen der Latenzzeiten zufolge.>

Den Satz verstehe ich nicht. Mußt Du noch mal erklären... :P

Gruß,

Rolf

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Hi,

es sollte vielleicht erwähnt werden das das Alesis IO|2 nicht unbedingt ein Interface ist welches ich empfehlen würde. Hab es selbst mal benutzt. Ein Alptraum. Störungen durch Wlan-netzwerke bei den Aufnahmen. (starkes Rauschen) Teilweise war der Flugverkehr drin!!! Ich würde es noch nicht mehr benutzen und auch keinem Anfänger empfehlen. Die Treiber vom IO sind Sau langsam. Der einziger Treiber mit dem es halbwegs funktioniert hat war der asio4all. Und dieser ist besser und schneller als der hauseigener Treiber von Alesis, und es spielt keine Rolle ob nativ oder nicht nativ. Fakt ist das beim betrieb von zwei Audiokarten nur ein ASIO Treiber benutzt werden kann. Also hier sollte man sich entscheiden welches Interface man für die ganzen Echtzeit-geschichten mit ASIO benutzen möchte.

LG

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Vielen Dank fürs Feedback!

@Sebastian.Gabler:

Wie soll ich die Windowstreiber umgehen? Linux benutzen? Ich habe einfach die ASIO-Treiber der Soundkarte im Sequenzer gewählt.

@Rolf_r:

1) <Der Versatz zwischen Wiedergabe und Audio-Aufnahme im ASIO-Betrieb hatte ständige Änderungen der Latenzzeiten zufolge.>

Ich habe im ersten Thread meinen Versuchsaufbau und Ergebnisse geschrieben. Die Latenzzeiten ändern sich immer.

Ich nutze Hardware-Monitoring und Latenzen stören mich nicht, wenn ich sie per Offset ausgleichen kann. Das geht aber nur, wenn sie einen festen Wert haben.

<Ändern sich die Werte für die Terratec wenn Du das Alesis anschließst?>

Weiss ich noch nicht, dieses ständige hin und her geteste nervt leider mittlerweile, sorry,... aber wenn's wichtig ist mach ich auch dies.

2) I teste nur die ASIO Treiber nacheinander nicht gleichzeitig. In Betrieb nehmen will ich später nur die ASIO Treiber einer Karte.

Eigentlich will ich die Terratec nur zum Musik hören nutzen (ohne ASIO). Wenn ich Aufnahmen machen will brauche ich ASIO und fände den IO2 sehr praktisch. Beim Terratec gehen die ASIO-Signale nur digital raus und rein und dafür muss ich immer meinen MD-Player als A-D Wandler nehmen und meinen Hifiverstärker Digital INput als D-A Wandler. Mehr Wandler hab ich nicht und das machts umständlich. Wäre auch beim BEHRINGER ADA8000 PRO-8 DIGITAL nicht anders.

@Funatyc:

Wie gesagt, Latenzen stören mich nicht, solange sie immer gleich bleiben (gibt ja das Offset+HW-Monitoring). Rauschen und Flugverkehr hab ich nicht auf meinen Aufnahmen. Vielleicht hast du die Takes neben einem Flughafen gemacht?

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Hi,

ein nativer ASIO Treiber umgeht die Windows API komplett, und erfüllt so das Kriterium das ich beschreibe. Da in ASIO das I/O immer synchron erfolgt kann das Problem so wie ich es verstehe überhaupt nicht auftreten. Unter normalen Windows Treibern wird jedes Device separat angesprochen, und da kann es zu Versätzen zwischen Input und Output beim Start kommen.

Du sagst jetzt Du würdest "Hardwaremonitoring" verwenden. Das allerdings setzt voraus, dass die Karte ADM unterstützt, und das würde mich bei solcher Billighardware wie Du sie benutzt doch recht überraschen. Jetzt muss ich zugeben, dass ich mich mit diesen Niederungen noch nicht im Detail beschäftigt habe, aber so weit mir bekannt unterstützen nur sehr wenige Hersteller wie RME, Lynx, SSL und Marian überhaupt ADM. Und die sind mir allerdings gut bekannt, da meine Preisklasse, und dutzendweise in der Hand gehabt. Von daher gehe ich davon aus, dass wir entweder aneinander vorbeireden, ich Dich nicht verstehe, oder Du etwas nicht verstanden hast. Z.B., dass Deine Karte gar kein HW Monitoring kann (also nix ADM...) und Du was anderes hörst als Du glaubst. Eine oder mehrere dieser Möglichkeiten... Sorry.

Grüße

Sebastian

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Und wo gibts die Nativen Treiber?

ADM kenn ich auch nicht.

Mit HW-Monitoring meine ich:

Mic->Mischpult->Mischpult Master für Monitoring und Mischpult Aux1->Soundkarte

Sequenzer spielt bei rec. nur aufgenommen spuren ab, nicht die, die gerade aufgenommen wird. Das wäre dann Software Monitoring, dachte ich.

Der Alesis IO hat einen Regler für Usb (ganz rechts) und direct (ganz links). Usb ist das Computersignal und Direct das angeschlossene Mic, etc. So kann man auch ohne Mixer HW-Monitoren. Man stellt den Regler mittig und hört input (Mic) und Output (PC).

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"Monitoring" bezeichnet izm Sequencer im Speziellen das Abhören des Audio Eingangssignals oder den Ausgang eines virtuellen Instruments. Im Gegensatz dazu steht die Wiedergabe von der Platte, "Playback".

"Hardwaremonitoring" ist ein Monitoringverfahren von Samplitude. Siehe Manual. In Cubase heißt das ASIO Direct Monitoring, kurz ADM.

Softwaremonitoring: Siehe Handbuch Cubase/Samplitude. Hier hörst Du durch den Sequencer hindurch. Instrumente kann man nur so monitoren. Das nur zur Ergänzung, weil ja bei Dir nicht in Verwendung.

Was Du machst passt in keines der Terminologien, denn bei Dir treffen sich die Monitoring- und Playbacksignale im Mixer. Ob der in einem DSP der Karte oder ein "echtes" Gerät ist, tut nichts zur Sache. Die Referenz ist in jedem Fall das Playbacksignal. Wenn Eingangs- und Wiedergabedevice über die selben Komponenten zum Mixer gehen ist die Latenz sowohl Konstant als auch gleich. Versätze können eigentlich nur noch duch falsch kompensierte Latenzen bei der Wiedergabe auftreten, da der Aufnahmepfad eine definierte Latenz (Puffer) hat, die mit der der Wiedergabe identisch ist. Um das herauszufinden hilft: Effekte aus. Wenn's dann immer noch nicht passt ist was kaputt, wahrscheinlich die Soundkarte. Manuell zu kompensieren wäre nur die Wandlerlatenz (2x, denn das Wiedergabesignal kommt um diesen Betrag zu spät, und das Livesignal noch mal um diesen Betrag zu früh im Mixer), aber da geht es nur um ein paar Samples. Bei einem Digitalpult kann es übrigens sein, dass auch das Eingangssignal über ADDA geht.

Was die Mittelstellung Deines USB Regler im Alesis tut weiß ich nicht. Klingt nach irgend einer DSP Mixer Funktion. Dasselebe in Grün wie oben.

Treiber, ASIO, native wie emulierte, gibt's beim Hersteller der Hardware. Frag bitte dort beim Support oder Deinen kompetenten Facchändler.

Hoffentich war das jetzt hilfreich.

Grüße,

Sebastian

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@xyzett: am Flughafen nicht direkt nein;) Aber ich wohne in Berlin ca. 6 km Fluglinie (Landeanflugkorridor) von Tegel entfernt und immer wenn ein Jet startete oder landete hatte ich ganz massive Störungen und Einstreungen des Flugfunks im Signal. Ich arbeite sehr viel mit VST Instrumenten die ich über mein Synthesizer einspiele und die Latenz war beim IO2 auch unerträglich. Das zweite Problem war das Wlan. Sobald es angeschaltet war hatte ich ständige Probleme mit starken Rauschen im Signal und das nicht nur bei der Aufnahme sondern sporadisch auch bei der Wiedergabe. Beim anschalten des Wlan´s kein Problem mehr. Dazu kommt noch eines. Scheinbar hat das IO2 ein Masseproblem. Sobald meine Synthesizer und das IO2 über USB am PC dran waren hatte ich Netzbrummen drin. Dieses erstreckte sich von 50, 100 und in den Oktaven bis 1000 Hz und war sehr deutlich zu hören. Ein Krampf! Ich habe wochen lang alles getestet. Alle Geräte abgeschaltet. Masse in der Steckdose zum testen abgeklemmt. Steckerleiste mit Ü-Schutz und Netzfilter benutzt. Stecker umgedreht und und und. Bis ich dan auf die Lösung des Problems gekommen bin! Ich habe mir ein anderes Interface gekauft und alles ist bestens mit und ohne Netzfilter! Somit werde ich wohl in Zukunft sehr genau aufpassen wenn ich mich für ein Alesisprodukt interessieren sollte.

Aber um auf die Latenz zurück zu kommen. Das sich diese permanennt verändert ist normal. Wird das Projekt größer werden natürlich auch die Ressourcen des rechners beansprucht was dazu führt das sich die Latenz auch mit der Zeit verschlechtert. Diese hängt durchaus mit der Leistung des PC´s zusammen (Prozessorleistung, Ram, schnelle Festplatten, Hintergrunddienste, Autostartprogramme, fragmentierter Datenträger, schlechte mittlere Zugriffszeit auf die Daten usw..). Der zweiter wesentlicher Faktor ist die Architektur der Geräte im Bezug auf ihre Bauweise und Treiber. Es gibt ja schon Latenzunterschiede bei PCI und USB und Firewire. PCI Karten haben eine etwas kleinere Latenz. Hochwertige USB/Firewire Soundkarten/Interfaces haben eine bessere Architektur der Platinen und effizientere Treiber + in manchen Fällen DSP Chips die ein Teil der FX Berechnung übernehmen und das Gesamtsystem entlasten. Und bei einem Interface für 139 € sollte man alles andere erwarten als ein stabiles ZLM mit 0,1 sec Latenzverzögerung. Auch der Asiotreiber egal ob nativ oder nicht kann das nur im geringen Maße besser als manch ein Originaltreiber des herstellers.

Soweit mir bekannt lässt sich gute Leistung nur mit dafür ausgelegten Geräten erreichen und diese gibt es leider nicht für 139 €. Es gibt aber einige Modelle von z.b. RME oder Focusrite die für 700 €zu haben sind und eine gute bis sehr gute Leistung bringen. Zusätzlich noch eine UAD2 (auch über cardbus für Laptops ca. 500 €) und da dürften Latenzen und Latenzunterschiede in allen erdenkbaren Formen Geschichte sein. Kostet halt etwas mehr

LG Marek

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Ich kann da nur empfehlen die Freezefunktion zu nutzen. VST´s zu Bouncen. Gruppenmixe anzufretigen. AUX-Busse nutzen um Effekte zu sparen und nicht in jeder Spur ein Hallplugin nutzen zu müssen. Wer es nur als Hobby betreibt muss ja auch nicht mit 32Bit/96kHz und 32 Bit Deviceansprache arbeiten. Da langen auch 16Bit/44,1 kHz und 16-24 Bit Deviceansprache. Ich habe auch alle meine Audiodaten und Projektdaten auf einem separaten Datenträger um so die Zugriffszeit auf der Datenplatte und Systemdisk gering zu halten. Ich habe mir auch ein Dualbootsystem angelegt bei dem das eine BS nur für die Musikproduktion ausgelegt ist und dort nicht einmal ein Antivirusprogramm oder eine Desktopfirewall läuft. Auch diese reduzieren die Performance nicht unerheblich.

LG Marek

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<Ich nutze Hardware-Monitoring und Latenzen stören mich nicht, wenn ich sie per Offset ausgleichen kann. >

O.k, solange die Aufzeichnung synchron bleibt geht mir das genauso. :P

>Das geht aber nur, wenn sie einen festen Wert haben.>

Hier fängt Dein Problem leider meines Erachtens an. Denn das geschieht durch das "Multidevice Zugeordne" leider wohl nicht. Beide Geräte nutzen unterschiedliche Latenzen, Treiber...Im Windows Kosmos würde ich mit sowas nicht anfangen

>Weiss ich noch nicht, dieses ständige hin und her geteste nervt leider mittlerweile, sorry,... aber wenn's wichtig ist mach ich auch dies.>

Verstanden, nervt natürlich. Aber ist ja Dein Thread oder, ich habe damit nicht angefangen.

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Nochmals vielen dank! Kann man nicht oft genug sagen.

@Gabler:

<"Hardwaremonitoring" ist ein Monitoringverfahren von Samplitude.>

Ja, das meinte ich nicht, sorry. Mit Hardware meine ich Mischpult oder Soundkarte,...Direct-hardware-monitoring oder so.

Das ist jedenfalls Latenz unabhängig (relativ zum Output des PCs).

@funatic:

Was du schreibst, hilft mir besser weiter! Also ich dachte, eine 139,- Alesis Karte für 24bit, 44.1khz und maximal 2 Spuren Aufnahmen, würde in diesem Zeitalter allemal genügen, für Hobbymusiker und auch für Semiprofis.

Ich scheine mich geirrt zu haben. Entweder einen SuperPC, der das billige Interface ausgleichen kann oder eine gute Soundkarte, die einen durchschnittlichen PC entlastet. Am besten sollte beides hochwertig sein.

Dual boot System? Also kein Benutzerkonto? Ich habe Ubuntu (für onlinebanking, etc.) und Win XP auf meinem PC.

Kann man denn 2 Windows auf einem PC installieren und per bootauswahl entscheiden? Kann man dann ein Betriebssystem nur für Audio konfigurieren, offline, ohne antivirensoftware und so? Klar muss man trotzdem auf Viren aufpassen....ich weiss. Aber das wäre eine neue Perspektive, danke!

Bouncen macht natürlich auch Sinn, mach ich vor aufnahmen eh schon.

Thema Grossstadt:

Ich wohne umgeben von Natur und habe kaum elektronische Einflüsse von aussen. ein Problem weniger. :P

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@rolf r:

"Multidevice Zugeordne"

Meinst du wirklich, dass das Problem der Latenzschwankung behoben wird, indem ich nur eine Sound-Karte nutze?

Hab ich doch versucht. Die Alesiskarte+treiber waren anfangs noch nicht installiert. Nur die Terratec (auch im ASIO Betrieb) brachte schon die grossen Schwankungen mit sich.

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