Jump to content

Funatyc

Members
  • Posts

    15
  • Joined

  • Last visited

About Funatyc

  • Birthday 03/09/1977

Profile Information

  • Gender
    Male
  • Location
    Berlin

Funatyc's Achievements

Member

Member (2/8)

  1. @Sebastian.Gabler: was reines Audiorecording betrifft hast du sicherlich recht aber was die Latenz beim ansteuern von VST´s über ein MIDI-Controller oder Synthesizer in Echtzeit betrifft stimmt das einfach nicht was du sagst, sorry. Die reine Audio-Eingangslatenz ist auch bei günstigen Karten halbwegs ok. Auch die reine Wiedergabe von MIDI Daten an ein VST Instrument oder Plugin läuft ja fast ohne Latenzverzögerung. Das bestreite ich ja nicht. Fakt ist aber das sich die Systemauslastung und schlechte Hardwareperformance negativ auf die Latenzen auswirkt und das lässt sich ja nachmessen, nachweisen und auch logisch nachvollziehen. Also wenn du es schaffst bei einem gängigen Durchschnittspc, mit dem IO2 (oder dem Realtec High Deffinition Audio) und deinem MIDI Keyboard mit 20 Audiospuren (16bi/44,1kHz/Stereo) im Projekt und mit jeweils einem Effekt pro Spur ein VST Plugin mit einer Latenz von unter 10 msec zu betreiben und ein Pianopart (von mir aus etwas aus der Klassik) ohne Fehler einzuspielen nenne ich dich ab sofort GOTT und verschenke mein gesamtes Equipment. Hier summiert sich ja die Eingangs- und die Ausgangslatenz was bei einem ausgelasteten System und ungünstiger Treiber- Gerätearchitektur einfach zu hohen Latenzen führt. Wenn es so wäre wie du es hier erläuterst würden einige Studios alles über einen PC machen und nicht eine Rechenmaschine alleine für VST Plugins wie Kore2 und Konsorten abstellen. Und die Hersteller der Audio/MIDI Interfaces würden kaum daran arbeiten die Architektur der Hardware und der Software ständig zu optimieren um eben dieses Problem so gering ausfallen zu lassen. Und stellst du die Puffer bei einer OnBoard Karte oder einem 0815 Interface zu scharf ein hast du sofort Artefakte, Störungen und Signalunterbrechungen beim Bouncen und der Wiedergabe drin. Es reicht ein Blick zu der Community wo sich Anfänger genau mit diesem Problem herum plagen mit ihrem Realtec High Deffinition Audio -OnBoard -müll. Ich sehe es genau so wie ich es beschrieben habe und so ist auch meine persönliche Erfahrung und diese ändert sich erst dann wenn mich Jemand vom Gegenteil überzeugt. LG Marek
  2. In der Regel reicht es auch um ein paar Audioaufnahmen zu machen in einer halbwegs akzeptablen Qualität. Die A/D Wandler der Soundkarten bieten ja die entsprechende Audioauflösung. Anders sieht es aber bei der Gesamtleistung aus. In der videobearbeitung wundert sich doch auch niemand das er ein Highend PC oder besser ein Mac für 5000 € benötigt um 3D Grafiken und Animationen bzw. große Schnittprojekte zu verarbeiten in HDTVXYVWG (kenn mich da nicht so aus ). Bei der Musik glauben alle mit einem Office PC und eine OnBoard Soundkarte ein Studio öffnen und das Kölner Filharmonie Orchester abnehmen zu können. Ist nicht der Fall. Natürlich ist hier ein flottes dafür abgestimmtes System notwendig und auch eine entsprechende Audio-Hardware. Natürlich möchte nicht jeder von uns so ein Orchester aufnehmen aber dennoch unterschätzen viele dass bei 30 Audiospuren, 10 versch. VST Instrumenten, 15 versch. FX Plugins in mehreren Instanzen das System schon mal ausgelastet sein kann und die Latenz nicht mehr die beste ist. Also hast du auch ein Dual boot System. Das geht ohne weiteres. Und auch mit Recovery-CD´s im PC/Laptop mehrere Festplatten/Partitionen drin sind auf die das System erneut aufgespielt werden kann. Ab XP stehen dir dan mehrere Systeme zu Auswahl. Wenn nicht lässt sich die boot.ini auch von Hand entsprechend anpassen. Es gibt aber auch genügend Bootmenager. In einer Systemumgebung die nur für die Musikproduktion gedacht ist installiert man nicht die ganzen Anwendungen die sonst aufgespielt werden um den PC Alltag meistern zu können. Mehrere Hintergrunddienste können abgeschaltet werden. Antivirensoftware/Desktopfirewall entfällt da das System regelmässig mit einen CD oder nach dem starten des zweit Betriebssystems mit gescannt werden kann/soll. Das ganze System wird also nicht schon vorbelastet und kann durchaus besser und gezielter optimiert werden als ein System welches allen anfallenden Aufgaben standhalten soll. Ein Beispiel. Die HP Druckzenter-Software bringt 500 mb auf die Platte und ca. 7 Hintergrunddienste. Ein Office bringt ca. 300-700 mb. Das Antivirenprogramm hat die Livescan-engine und mehrere Hintergrunddienste und belastet den Arbeitsspeicher sowie die Zugriffszeit auf der Festplatte da alle Daten beim lesen und schreiben gescannt werden. Die Liste könnte ich noch ewig so weiter verlängern. Bei einem System welches nur eine spezielle Aufgabe meistern soll kan ich mir also das ganze sparen und alle Ressourcen nur für die spezielle Anwendung optimieren. LG Marek
  3. Ich kann da nur empfehlen die Freezefunktion zu nutzen. VST´s zu Bouncen. Gruppenmixe anzufretigen. AUX-Busse nutzen um Effekte zu sparen und nicht in jeder Spur ein Hallplugin nutzen zu müssen. Wer es nur als Hobby betreibt muss ja auch nicht mit 32Bit/96kHz und 32 Bit Deviceansprache arbeiten. Da langen auch 16Bit/44,1 kHz und 16-24 Bit Deviceansprache. Ich habe auch alle meine Audiodaten und Projektdaten auf einem separaten Datenträger um so die Zugriffszeit auf der Datenplatte und Systemdisk gering zu halten. Ich habe mir auch ein Dualbootsystem angelegt bei dem das eine BS nur für die Musikproduktion ausgelegt ist und dort nicht einmal ein Antivirusprogramm oder eine Desktopfirewall läuft. Auch diese reduzieren die Performance nicht unerheblich. LG Marek
  4. @xyzett: am Flughafen nicht direkt nein;) Aber ich wohne in Berlin ca. 6 km Fluglinie (Landeanflugkorridor) von Tegel entfernt und immer wenn ein Jet startete oder landete hatte ich ganz massive Störungen und Einstreungen des Flugfunks im Signal. Ich arbeite sehr viel mit VST Instrumenten die ich über mein Synthesizer einspiele und die Latenz war beim IO2 auch unerträglich. Das zweite Problem war das Wlan. Sobald es angeschaltet war hatte ich ständige Probleme mit starken Rauschen im Signal und das nicht nur bei der Aufnahme sondern sporadisch auch bei der Wiedergabe. Beim anschalten des Wlan´s kein Problem mehr. Dazu kommt noch eines. Scheinbar hat das IO2 ein Masseproblem. Sobald meine Synthesizer und das IO2 über USB am PC dran waren hatte ich Netzbrummen drin. Dieses erstreckte sich von 50, 100 und in den Oktaven bis 1000 Hz und war sehr deutlich zu hören. Ein Krampf! Ich habe wochen lang alles getestet. Alle Geräte abgeschaltet. Masse in der Steckdose zum testen abgeklemmt. Steckerleiste mit Ü-Schutz und Netzfilter benutzt. Stecker umgedreht und und und. Bis ich dan auf die Lösung des Problems gekommen bin! Ich habe mir ein anderes Interface gekauft und alles ist bestens mit und ohne Netzfilter! Somit werde ich wohl in Zukunft sehr genau aufpassen wenn ich mich für ein Alesisprodukt interessieren sollte. Aber um auf die Latenz zurück zu kommen. Das sich diese permanennt verändert ist normal. Wird das Projekt größer werden natürlich auch die Ressourcen des rechners beansprucht was dazu führt das sich die Latenz auch mit der Zeit verschlechtert. Diese hängt durchaus mit der Leistung des PC´s zusammen (Prozessorleistung, Ram, schnelle Festplatten, Hintergrunddienste, Autostartprogramme, fragmentierter Datenträger, schlechte mittlere Zugriffszeit auf die Daten usw..). Der zweiter wesentlicher Faktor ist die Architektur der Geräte im Bezug auf ihre Bauweise und Treiber. Es gibt ja schon Latenzunterschiede bei PCI und USB und Firewire. PCI Karten haben eine etwas kleinere Latenz. Hochwertige USB/Firewire Soundkarten/Interfaces haben eine bessere Architektur der Platinen und effizientere Treiber + in manchen Fällen DSP Chips die ein Teil der FX Berechnung übernehmen und das Gesamtsystem entlasten. Und bei einem Interface für 139 € sollte man alles andere erwarten als ein stabiles ZLM mit 0,1 sec Latenzverzögerung. Auch der Asiotreiber egal ob nativ oder nicht kann das nur im geringen Maße besser als manch ein Originaltreiber des herstellers. Soweit mir bekannt lässt sich gute Leistung nur mit dafür ausgelegten Geräten erreichen und diese gibt es leider nicht für 139 €. Es gibt aber einige Modelle von z.b. RME oder Focusrite die für 700 €zu haben sind und eine gute bis sehr gute Leistung bringen. Zusätzlich noch eine UAD2 (auch über cardbus für Laptops ca. 500 €) und da dürften Latenzen und Latenzunterschiede in allen erdenkbaren Formen Geschichte sein. Kostet halt etwas mehr LG Marek
  5. Hi, es sollte vielleicht erwähnt werden das das Alesis IO|2 nicht unbedingt ein Interface ist welches ich empfehlen würde. Hab es selbst mal benutzt. Ein Alptraum. Störungen durch Wlan-netzwerke bei den Aufnahmen. (starkes Rauschen) Teilweise war der Flugverkehr drin!!! Ich würde es noch nicht mehr benutzen und auch keinem Anfänger empfehlen. Die Treiber vom IO sind Sau langsam. Der einziger Treiber mit dem es halbwegs funktioniert hat war der asio4all. Und dieser ist besser und schneller als der hauseigener Treiber von Alesis, und es spielt keine Rolle ob nativ oder nicht nativ. Fakt ist das beim betrieb von zwei Audiokarten nur ein ASIO Treiber benutzt werden kann. Also hier sollte man sich entscheiden welches Interface man für die ganzen Echtzeit-geschichten mit ASIO benutzen möchte. LG
×
×
  • Create New...