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Physik. Festpl. Für Betriebssyst.+progr.


joelli
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Hallo,

bin neu in diesem Forum, und habe hier gleich einmal eine Frage!

Ich habe mir einen recht guten Rechner zugelegt - PC mit Quad-Prozessor 2,6Ghz und 4GB-Ram, sowie eine TB-Festplatte mit einem Raid-System!

Habe das ganze mit der Samplitude-Demo Version ausprobiert, und mit viel Spuren und Effekten bis an die Grenzen des Systems

ausgetestet. Läuft alles sehr zufriedenstellend und gut.

Allerdings habe ich mein Betriebssystem (xp) + Programme + Produktionen auf einer Festplatte!

Und hier meine Frage:

Früher war es ja einmal wichtig eine Festplatte zu partitionieren um dort das Betriebssystem und Programme unterzubringen, dieses ja heute

nicht mehr das Thema ist. Allerdings steht in der Beschreibung von Samplitude das man sich eine eigene physikalische Festplatte für das Betriebssystem+Programm zulegen sollte.

Gibt es hier Erfahrungswerte wie wichtig das nun wirklich ist, um dadurch die Performance zu erhöhen, da ja das Samp-Programm

arbeitsmäßig gesamt im Arbeitsspeicher ist und das Bus-System kaum berührt?

danke

Liebe Grüße, und ein gutes neues Jahr

joelli

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Nun gut, dazu kann man folgendes sagen:

1.) Bei einer Platte von einem Terrabyte, würde ich die Platte so und so partitionieren. Egal ob DAW oder nicht.

Ich würde auf C: erstmal nur das Windows (Betriebssystem) installieren. Auf einer weiteren deine Programme und auf einer weiteren deine Eigenen Dateien.

Du kannst das ganze richtig schön strukturieren. (Ich z.b. habe meine 320GB Platte von C: - K: partitioniert. Anwendungen separat, DAW Kram speparat, Spiele separat, mp3 separat, VMWare Geschichte separat..etc.)

Das hat zum aller ersten mal den Vorteil, daß bei einer Neuinstallation von Windows dir nix verloren geht, weil ja nur deine C: Partition davon betroffen ist.

Das zum partitionieren.

2.) Zum nutzen einer zweiten HD ist zu sagen, daß du dabei den Vorteil hast, daß Windows auf die eine HD schreibt und liest, und SAM schreibt und liest auf die andere HD. Das geht schneller als gleichzeitig auf nur eine HD!

Gruß

Ringi

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Du kannst das ganze richtig schön strukturieren. (Ich z.b. habe meine 320GB Platte von C: - K: partitioniert. Anwendungen separat, DAW Kram speparat, Spiele separat, mp3 separat, VMWare Geschichte separat..etc.)

Und wie funktionieren Deine Programme nach dem Neuaufsetzen des OS? Ich sähe da gleich mehrere Fußangeln.

Grüße,

Sebastian

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Was ganz interresant ist, daß manche Programme nach dem neuaufsetzten ohne Installation laufen (schon mal weniger Registryeinträge). (Vor allem die Games zu fast 100%)

Alles andere wird "drüber" installiert.

Welche Fußangeln siehst du da?

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Dateitypen nicht richtig gemappt, DLLs nicht registriert, bzw. fehlend, Config verloren. Vor allem:man weiß es meist nicht vorher. Man muss zudem nach jeder Neuinstallation die Umgebungsvariablen auf den alten Stand anpassen. Sonst findet deine "Drüberinstallation" in einen anderen Pfand statt, und Dein Rechner sieht spätestens dann aus wie bei Hempels hinterm Sofa. Zudem auch manche Programme Probleme mit angepassten Umgebungsvariablen machen, und Dateien daher fröhlich auf dem Rechner verstreuen.

Mit Verlaub: Für mich sieht das aus als hättest Du einige Populärmeinungen aus Computer-Bild abgeschrieben, ohne wirklich zu verstehen, wie's funktioniert. (Wie auch, wenn die entsprechenden Redakteure Tipps geben, die im Allgemeinen keine 3 Monate funktionieren...)

Ich setze meinen Rechner so alle 5 Jahre neu auf. Dabei achte ich darauf, dass ich möglichst wenig von den Standards abweiche, bzw. Ausreißer zu korrigieren versuche.

Grüße,

Sebastian

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zu deiner Enttäuschung muss ich dir Leider leider mitteilen dass ich seit 10 Jahren als Systemadministrator arbeite :blink:

Und die "drüber installation" findet ja nach einer Formatierung der C: Platte statt! Also werden ja alle Umgebungsvariablen neu in der Registry geschrieben.

Es bleiben lediglich die Daten auf den restlichen Partitionen bei einer Installation vorhanden.

somit: Wie du ja schön erwähnst: "Man weiß es vorher nicht!":

Habe ich die .ini Dateien der Anwendungen noch und kann diese nach der Neuinstallation wegsichern, Anwendung installieren und die .ini zurückschreiben und habe somit meine gemachten Einstellungen wieder...

Also mal bitte vorsichtig mit solchen Äußerungen wie von Dir eben!!!! :P

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Also werden ja alle Umgebungsvariablen neu in der Registry geschrieben.

Es bleiben lediglich die Daten auf den restlichen Partitionen bei einer Installation vorhanden.

somit: Wie du ja schön erwähnst: "Man weiß es vorher nicht!":

Habe ich die .ini Dateien der Anwendungen noch und kann diese nach der Neuinstallation wegsichern, Anwendung installieren und die .ini zurückschreiben und habe somit meine gemachten Einstellungen wieder...

1. Eben darum fällt ein System nach Deinem Vorschlag nie und nimmer von selber auf die Füße, wenn man es neu aufsetzt. Zudem auch eine Reparaturinstallation so zum Vabanquespiel wird. (Klappt meist, aber eben auch nur meist mit angepassten Umgebungsvariablen.) In jedem Fall ist die Anpassung nach jedem Neuaufsetzen exakt wieder so herzustellen, wie sie einmal war. Sonst gibt's Bröseln.

2. Eben drum sind global installierte dlls dann weg, und Anwendungen, die diese benutzen halblebig. Für manche Anwendungen wirst Du nur im try-and-error Verfahren herausfinden, wie diese wieder voll hergestellt werden müssen.

3. Da sind wir uns ja einig. Eine Planung von etwas, bei dem man erst nachher schlauer ist macht nach meinem Dafürhalten allerdings keinen Sinn. Aus eigener Erfahrung mit solchen Systemen denke ich, dass es meist nicht gelingt nachzuhalten, ob sich alle Programme in den vorhergesehenen Pfad installiert haben, wenn man mit angepassten Umgebungsvariablen arbeitet. Die Arbeit fällt also genau vor dem Neuaufsetzen an, bzw. man merkt zu spät, was man sich alles zerschießen wird, ode rschon zerschossen hat.

4. .ini Dateien haben Vor- und Nachteile, die will ich jetzt gar nicht diskutieren. In jedem Fall ist es aber so, dass sie von MS als "deprecated" angesehen werden, und ziemlich auf dem Rückzug sind. Der aktuelle Standard ist Konfigurationen in der Registry abzulegen, und hier wird das Wegsichern und Wiederherstellen den Normalanwender wohl doch etwas überfordern. Aber auch das Sichern/Wiederherstellen von .inis ist nicht immer trivial.

Für die paar Vorteile einer schlankeren Systempartition handelt man sich den Nachteil ein alle möglichen Fälle einer Sonderbehandlung zuzuführen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis was schief geht.

Grüße,

Sebastian

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Von Reparaturinstallationen rate ich so und so ab. Kann man machen, würde ich aber nicht.

Da schleppst du ALLE Fehler weiterhin mit dir mit! Das ist nicht gut.

Ich jedenfalls habe mit dieser Konfig schon seit gut 5 oder 6 Jahren super Erfahrungen gemacht und empfehle sie jedem weiter. Gut, einem Laien ist es mit solch vielen Partitionen nicht zu empfehlen.

Aber 2 sollten es auf alle Fälle immer sein.

Try and Error: Genau so habe ich ja herausgefunden was läuft und was nicht.

Sogar Adobe Photoshop 6 läuft FEHLERFREI ohne eine Installation.

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Von Reparaturinstallationen rate ich so und so ab. Kann man machen, würde ich aber nicht.

Da schleppst du ALLE Fehler weiterhin mit dir mit! Das ist nicht gut.

Was meinst du mit "Fehler"? Die Reparaturinstallation hat einen bestimmten Funktionsumfang, und in dem arbeitet sie gut, und behebt eindeutig bestehende Probleme, in dem sie den Ursprungszustand wieder herstellt. Nicht adressierte Probleme werden nicht besser, dass ist klar. Mein Punkt war: auf "verbogenen" Systemen arbeitet sie schlechter. Somit beraubt man sich bestimmter Möglichkeiten.

Gut, einem Laien ist es mit solch vielen Partitionen nicht zu empfehlen.

Also, war der Tipp gar nicht an den durschnittlichen Leser hier gerichtet? Das ist genau das Phänomen, dass ich mit "Computer-Bild" umschreiben wollte; ohne Dir persönlich zu nahe treten zu wollen.

Aber 2 sollten es auf alle Fälle immer sein.

Für den Laien wird es ungemütlich, wenn er an die Umgebungsvariablen geht. Sogar das Umbiegen von "Eigene Dateien" kann ein gewisses Risiko bedeuten. Allerdings hat man hier wenigstens eine klaren Vorteil: Die Systempartition wird nicht so schnell voll (vor allem wenn man mit mediendateien arbeitet), und man kann eine Recovery-Strategie mit Imagern machen.

Try and Error: Genau so habe ich ja herausgefunden was läuft und was nicht. Sogar Adobe Photoshop 6 läuft FEHLERFREI ohne eine Installation.

Solche "kleinen Erfolge des Alltags" kennen wir Frickler wohl alle. Habe auch schon CorelDraw von einem Rechner auf den anderen kopiert und zum Laufen gebracht. Nur: meine Schlussfolgerung nach vielen vertanen Stunden ist eher, sich auf Standards zu verlassen.

Gestern habe ich mir durch Blödheit eine Apache2 config gelöscht, ohne ein Backup zu haben. Dank dem Paketmanagement von Ubuntu konnte ich wenigstens den Urzustand wieder herstellen, aber nur deswegen, weil es vorher standardkonform war. Sonst wäre ich völlig verratzt gewesen.

Grüße,

Sebastian

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nun ja wie sagt der IT´ler immer:

ein Backup braucht immer nur dann wenn man keines hat! :blink:

Jedenfalls ist die ganze Geschichte auch eine Art Geschmacksache. Der eine hats lieber so der andere so...

aber um auf den beginnn des Threads zurückzukommen, ist es sicherlich nicht sonderlich sinnvoll 1TB mit einer Partition zu betreiben.

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